Hilfe und Menschenwürde: Return on Invest
Es gibt reichlich Einordnungen, herausfordernde Lebensthemen und Krisen-Situation *hinterher* in Worte zu fassen.
Das meiner aktuellen Erfahrung nach wichtigste *in* einer Situation für die Menschen drum herum:
1) Die konkrete Hilfe, bei den #Impediments = den Hürden, an denen es klemmt:
Hilfe, die wirklich hilft. Hilfe zur Selbsthilfe, zur Lösung eines realen Problems.
2) "Gesund werden" kann man messen: Gesund ist man nicht, wenn man ohne Defekt oder Leiden funktioniert, sondern da, wo man wieder in das Leben der Mitmenschen zurück kehren kann.
) Die konkrete Hilfe, bei den #Impediments = den Hürden, an denen es klemmt:
Hilfe, die wirklich hilft. Hilfe zur Selbsthilfe, zur Lösung eines realen Problems.
Hilfe, die wirklich hilft. Hilfe zur Selbsthilfe, zur Lösung eines realen Problems.
Die Lösung solcher Impediments können einen gewaltigen Unterschied machen, welche Lebensqualität am eine Ende einer gesundheitlichen Krise möglich ist.
Ich habe eigene Lebenserfahrung und auch Vorbilder von Menschen, die ich persönlich kenne, die mit der Lösung bestimmter Knoten, eine große Lebensqualität erreicht haben.
Eine Lebensqualität, die in meisten Fällen bewiesen hat, dass Teilhabe am Leben in Beruf, Ehrenamt, Privatleben keine Einbahnstraße ist.
2) Gesund werden kann man messen: Gesund ist man nicht, wenn man ohne Defekt funktioniert, sondern wenn wieder in das Leben der Mitmenschen zurück kehren kann.
Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein. Und jenseits von Karl Barth vs. Bultmann steht immer noch die lebenspraktische Frage:
Warum waren Fragen nach Schuld, Vergebung, nach Ausgrenzung und Rückkehr in die Gemeinschaft - auch der religiösen Gemeinschaft - so wichtig für Jesus und für die Redakteure der vier Evangelien in den Heilungs-Geschichten?
Ganz wichtig neben der konkreten medizinischen und materiellen Hilfe wie in 1):
Mensch bleiben oder wieder Mensch werden .....
... können und dürfen - und dabei nicht allein sein.
Es gibt einen Unterschied zwischen Überleben und Leben:
Leben unter uns Menschen ist ein Mannschaftssport.
Und auch fürs Überleben gilt irgendwann:
Es gibt Strecken, die muss man alleine bewätigen.
Man denke an die Streitgespräche von Hiob mit seinen Freunden,
an das dunkle Tal in Psalm 23,
die Berichte über Löwengrube, Feuerofen usw. im Buch über den Propheten Daniel,
die Reise im Magen einens Wals, die Iona auf den richtigen Kurs zum Einsatzort brachte
Aber irgendwann, ist das "Tal" auch mal zu Ende....
und dann kommt der eigentlich kritische Teil der Reise:
So lange man auf einem solchen Weg nicht allein ist auf der wichtigsten Strecke:
... bei den Apollo-Missionen war es der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre
... die Rückkehr in den Kreis seiner Mitmenschen
... die Rückkehr in die Familie
... den Wohnort,
... in die Arbeitsstelle,
... in den Fußballverein,
... in die Kirchengemeinde ...
... so lange Menschen auf dem Weg mit gehen
... in dem sie einfach da sind.... als Mensch und von Mensch zu Mensch
... unabhängig von anderen Kategorien, in denen Menschen sich gruppieren
... und ergänzend zur direkten matriellen Hilfe und genau so wichtig
für Menschen in einer Situation wie z.B der meinen in diesen Monaten:
sich einfach von *Mensch zu Mensch* begegnen ....
das ist neben der Begegnung *Helfer - Hilfsbedürftiger* ...
eine sehr sehr wertvolle Sache.....
)
Es gibt Strecken, die muss man alleine bewätigen.
Man denke an die Streitgespräche von Hiob mit seinen Freunden,
an das dunkle Tal in Psalm 23,
die Berichte über Löwengrube, Feuerofen usw. im Buch über den Propheten Daniel,
die Reise im Magen einens Wals, die Iona auf den richtigen Kurs zum Einsatzort brachte
Aber irgendwann, ist das "Tal" auch mal zu Ende....
und dann kommt der eigentlich kritische Teil der Reise:
So lange man auf einem solchen Weg nicht allein ist auf der wichtigsten Strecke:
... bei den Apollo-Missionen war es der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre
... die Rückkehr in den Kreis seiner Mitmenschen
... die Rückkehr in die Familie
... den Wohnort,
... in die Arbeitsstelle,
... in den Fußballverein,
... in die Kirchengemeinde ...
... so lange Menschen auf dem Weg mit gehen
... in dem sie einfach da sind.... als Mensch und von Mensch zu Mensch
... unabhängig von anderen Kategorien, in denen Menschen sich gruppieren
... und ergänzend zur direkten matriellen Hilfe und genau so wichtig
für Menschen in einer Situation wie z.B der meinen in diesen Monaten:
sich einfach von *Mensch zu Mensch* begegnen ....
das ist neben der Begegnung *Helfer - Hilfsbedürftiger* ...
eine sehr sehr wertvolle Sache.....
)
3) An der Teilhabe und Selbstbestimmung an der Gemeinschaft der Menschen kann man den Erfolg einer Gesundung des Kranken genauso messen, wie die seelische Gesundheit der Gemeinschaft selbst:
- Daran, was ein solcher "Rückkehrer" selbst an die Gemeinschaft zurück gibt.
- Oder daran, was an positiven Veränderungen an Lebensqualität und Lebensfreude, in der Gemeinschaft der Nahestehenden und der Helfenden entstanden ist.
Und ganz konkret daran, ob der "Rückkehrer" als Mensch zurück kehrt und nicht als Soziopath.
Kein Mensch allein ist so stark, dass er alleine bewältigen und verkraften könnte, was das Leben einigen von uns zumutet.
Ob ein gesund werdender "Rückkehrer" einen positiven Beitrag zum Leben seiner Mitmenschen bringen wird, oder ob er an seinen Erlebnissen zerbricht, verzeifelt und verbittert:
Wer macht diese diesen Erfolg?
Was viele Mensche - auch im und nach einem Krankenhaus erlebt haben:
Es ist ist auch ein Wirken des Netzes aus Mitmenschen und realen Beziehen,
ob aus einem Opfer ein Täter wird.
Und das ist auch eine gesellschaftliche und sogar eine religiöse Frage:
Wo wird das ewige Rad aus Ursache und Wirkung
von Schmerz und Leiden,
von Ursache und Wirkung,
von Täter zu Opfern zu Tätern,
von Auge um Auge, Zahn um Zahl
und von Eltern, Kindern und Kindeskindern
durchbrochen, abgetragen und gelindert?
Wo kann aus Krise, Leid, Schmerz etwas anderes werden:
Eine faire zweite Chance für die Zukunft, Versöhnung, Heilung in den Seelen und den dem Netz zwischen den Seelen.
Z.B, bei Traumata, die über Generationen weiter gegeben werden:
In Familien oder in ganzen Gesellschaften, Völkern, Staaten oder ganzen Erdteilen....
Das ganze ist kein Privat-Thema, kein Schicksal einer Einzelperson.
Es ist ein Messpunkt für eine Gemeinschaft auf jeder Skalierungs-Ebene.
Kein Mensch allein ist so stark, dass er alleine bewältigen und verkraften könnte, was das Leben einigen von uns zumutet.
Ob ein gesund werdender "Rückkehrer" einen positiven Beitrag zum Leben seiner Mitmenschen bringen wird, oder ob er an seinen Erlebnissen zerbricht, verzeifelt und verbittert:
Wer macht diese diesen Erfolg?
Was viele Mensche - auch im und nach einem Krankenhaus erlebt haben:
Es ist ist auch ein Wirken des Netzes aus Mitmenschen und realen Beziehen,
ob aus einem Opfer ein Täter wird.
Und das ist auch eine gesellschaftliche und sogar eine religiöse Frage:
Wo wird das ewige Rad aus Ursache und Wirkung
von Schmerz und Leiden,
von Ursache und Wirkung,
von Täter zu Opfern zu Tätern,
von Auge um Auge, Zahn um Zahl
und von Eltern, Kindern und Kindeskindern
durchbrochen, abgetragen und gelindert?
Wo kann aus Krise, Leid, Schmerz etwas anderes werden:
Eine faire zweite Chance für die Zukunft, Versöhnung, Heilung in den Seelen und den dem Netz zwischen den Seelen.
Z.B, bei Traumata, die über Generationen weiter gegeben werden:
In Familien oder in ganzen Gesellschaften, Völkern, Staaten oder ganzen Erdteilen....
Das ganze ist kein Privat-Thema, kein Schicksal einer Einzelperson.
Es ist ein Messpunkt für eine Gemeinschaft auf jeder Skalierungs-Ebene.
Ob man im Rollstuhl sitzt oder nicht, ob man Tabletten oder anderes regelmäßig braucht oder nicht:
Nicht das, was defekt ist, nicht das Defizit definiert uns als Menschen, sondern so wie wir als Menschen miteinander leben.
DAS ist das, was wir Teilhabe, Selbstbestimmung und "Inklusion" nennen.
DAS ist der Return On Invest, für das was man als Mitmensch, Familie, Verein, Firma in die Rückkehr Kranker und Behinderter ins das Gemeinschaftliche Menschliche Leben investiert.
Fragen, die sich Stephan Hessel und Viktor Frankl einstmals stellten werden im Großen in unseren nächsten Monaten und Jahren eine Rolle spielen, wie auch im kleinen, wie z.B. bei Ihnen/Euch und mir.
Danke für die Aufmerksamt des Lesens bis hier hin.
Nicht das, was defekt ist, nicht das Defizit definiert uns als Menschen, sondern so wie wir als Menschen miteinander leben.
DAS ist das, was wir Teilhabe, Selbstbestimmung und "Inklusion" nennen.
DAS ist der Return On Invest, für das was man als Mitmensch, Familie, Verein, Firma in die Rückkehr Kranker und Behinderter ins das Gemeinschaftliche Menschliche Leben investiert.
Fragen, die sich Stephan Hessel und Viktor Frankl einstmals stellten werden im Großen in unseren nächsten Monaten und Jahren eine Rolle spielen, wie auch im kleinen, wie z.B. bei Ihnen/Euch und mir.
Danke für die Aufmerksamt des Lesens bis hier hin.

Kommentare
Kommentar veröffentlichen