Ich suche gerade Strategien, zu überleben...

Ich suche gerade Strategien, zu überleben.

Und das mit dem Unwillen und Unvermögen eines der reichsten Länder der Welt, einer nicht kleinen Gruppe von Menschen eine mit Dritt-Welt Ländern vergleichbare Mindestsicherung des Überlebens und ein absolutes Minimum an Menschenwürde zuzugestehen.

Überall wo ich Gespräche und Verhandlungen führe, muss ich Garantien und Zusicherungen liefern, die ich selber noch einmal für einem Monat oder länger im Voraus eine Planungsgrundlage geschweige denn Sicherheit zum Überleben habe.

Ich bin perfekt in ein tiefes Loch gefallen in unserem insgesamt noch leicht unterdurchschnittlichem Sozial- und Gesundheitssystem. Eine Lücke die richtig effektiv mich vom Rest der dann wirksamen Dinge abschneidet.

Und die mich hilflos macht wie Kafkas Käfer Herr Samsa auf dem Rücken.

Und die mich oft unsichtbar machen, wenn ich nicht in ätzender weise immer wieder auf die kleinen aber kriegsentscheidenen Notlangen aufmerksam mache...

Der Wahnsinn aber hat Methode:

ich muss überall Garantien und Zusicherungen liefern, bei einfachsten Verträgen im Alltag, ohne das ich mich in den letzten 20 Jahren einmal darauf verlassen konnte, das:

- von mir durch meine Arbeitsleistung zu knapp 60-70% meines Brutto-Gehaltes bezahlte lebensnotwendige Dienstleistungen ausreichend Sorgfältig, ausreichend verlässlich, ausreichend fair, ausreichend bedarfsgerecht, und ausreichend abgesichert im Vergleich zu nicht-behinderten oder chronisch kranken wäre.

- es war sehr oft nötig in bestimmten Situationen übermenschliches zu leisten, ohne das es sich in einem Mininum an Lebensqualiltät oder Lebensstandard nieder schlug. Und oft genug wurde mir derzweitweilige Erfolg solcher "geht nicht, gibts nicht" Leistungen später sogar oft zum Verhängnis oder führte zu Neid... bis hin zum krassen Höhepunkt von Mobbing von Arzthelferinnen in einer Fachambulanz die einer Uniklinik gehörten.

Mir wurde es oft genug zum Verhängnis, das ich Inklusion lebte, wo Interessen bestanden, dass ein Leben völlig ohne jede Menschenwürde und abgeschnitten von jeglichen Grundbedürfnis von mir erwartet wurde.

Mir wurde auch oft genug Verhängnis das abseits von fast Bagatellen die psychische Deformationen von engsten Vertrauenspersonen bereits angefangen in der Kindheit zu einem massiven körperlichen Schaden und dann dementsprechenden Seelischen Verletzungen führten.

- überall wo ich nach vorne verhandeln, arbeiten und mitunter kämpfen musste, hatte ich in den letzten 20 Jahren gelegentlich Unterstützung durch rein privat handelnde Förderer. in 60-70% der Zeit jedoch hatte ich nie den Rücken frei insofern, dass ich wenn ich an der Baustelle vorne bin, mich nicht jemand von hinten zu Fall bringt, oder sogar aus wirklich abartigen Gründen mehrfach extrem in den Rücken gefallen wurde.

- Ich habe in den letzten 12 Monaten an der ein oder andern Stelle einfach Glück gehabt, ausnahmsweise auf ausreichend aufmerksame und wohlwollende Menschen zu treffen. Es gab in den letzten 12 Monaten Sorgfaltsverletzungen bei Ärzten und entsprechend beauftragten Profis, die unter normalen Alltags-Bedingungen oder bei Vorhandensein einer Familie oder einem verlässlichem sozialen Umfeld entweder juristisch belangt werden würden, um eine entsprechende
angemessene Invalidenrente als Schadens- und Schmerzensausgleich zu bekommen, oder das diese Schadenswirkung erst gar nicht entsteht.

- Darüber hinaus haben beauftragte Profis sich zu Berurteilungen und Handlungen weit jenseits ihrer fachlichen Eignung, und weit weit jenseits jedweder menschlicher Fairness an der Verschlimmerung meiner Situation mitgewirkt. Schlimm ist dabei ist, dass das gesundliche Netz, dass ich bei eintreten des Bandscheibenvorfalls hatte, sich im Nachhinein als absolute Falle raus gestellt hat.

- Da wo ich überhaupt überlebt und voran gekommen bin, hatte ich das Glück, kurze Zeitfenster an kleiner aber da entscheidender Unterstützung zu haben. Dort konnte ich bestimmte sehr wichtige Dinge verhandeln.

Letztendlich ist es ein Grundbedürfnis von Menschen in extremer Not und extrem schlechter Gesundheit Ruhe zu haben, sich zu erholen und extreme Anstrengungen an andere abzugeben.

In Situationen an denen es mir selbst Gesundheitlich extrem schlecht geht, wie zum die extrem starken und auszehrenden Schmerzen, neige ich selber dazu meine Fähigkeiten und Möglichkeiten komplett zu unterschätzen.

Das passiert insbesondere auch dann, wenn ich in Extrem-Situationen durch völlig unfaires Verhalten massiv angegriffen oder meiner eigenen Rest-Ressourcen massiv beraubt werde.

Und wenn ich entweder mir selbst und der Einsamkeit überlassen bin und dazwischen unter permanenten verbalen Beschuss durch Kritik an meinem Verhalten und Stil - während meines Überlebenskampfes - stehe.

Bis hin zu Situationen bei denen übergriffige Mitpatienten da im Krankenhaus mich ohne jedwede Verursachung von meiner Seite in der jeweiligen Situation angeschrien worden bin und z.T. extrem übergriffige Situation in sehr wichtigen Behandlungs-Gesprächen bedingt durch Pflegenotstand und Personalausfall durch Grippewelle erlebt habe. Die übliche Reaktion dabei ist, dass ich dann derjenige war der für das extrem massive Fehlverhalten anderer sich rechtfertigen musste, bis hin Deeskalationsgesprächen mit Oberärzten. In sämtlichen vorherigen Situatutionen dieser Art kam es in den letzten Jahrzehnten zusätzlich noch zu extremen Eskalation von psychischer Gewalt und traumatisierender und körperlich wie auch sonst schädigender Langzeitwirkung. Diesmal ging das besser aus. Diesmal haben Dinge die früher in die vernichtende Katastrophe geführt zum ersten mal überhaupt zu einer fairen Chance geführt. Die Interpretation dessen was da lief ist dann recht schwierig.

Bei recht hohem Hilfebedarf für einen kurzen Moment von ein paar Tagen bis hin zu 1-2 Wochen oder für ganz punktuell hochproblematischen Hürden, bei deren Hilfe ich eine Riesen Teil wieder selber ohne Katastrophe bewältigen kann, habe ich eine mindestens 40 jähre Erfahrung, dass immer wieder Hilfe mit Entzug der Selbstbestimmung, Würde und Teilhabe an einfachsten Lebensgrundlagen einher ging. Bis hin zu Situation, in denen ich von nahestehenden Vertrauenspersonen in einer normalen menschlichen Hilfsbedürftigkeit, die in normalen Familien oder Sozialgefüge völlig alltäglich und unproblematisch ist, in extrem gefährliche Situationen hinein gedrängt, oder hinter meinen Rücken ohne mein Wissen und Zustimmung in extrem schädliche Situation gebracht wurde.

Allein seitdem ich in Moabit wohne, ist es jetzt das dritte mal, dass eine Lebenssituation bewältige, die lebensgefährlich und extremste Belastungen an Körper und Geist über einen längeren Zeitraum erlebe.

Und ich habe im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten zum allerersten mal die Erfahrung, dass mein soziales Netz vor Ort aus guten Gründen nicht vorhanden ist, oder mir durch Rahmenbedingungen der Aufbau eines privates Umfeldes vor Ort einfach unmöglich war.

In den zurück liegenden zwölf Monaten habe durch die ersten Ansätze von Kennenlernen von Menschen an entscheiden Stellen enorme Unterstützung erfahren. Jedoch ist absolut illusorisch, dass Menschen, die man in einem Zeitraum von 6 Monaten kennen lernte, hier eine extreme Lebensbedrohung und Spitzenbelastung von fast Jahren durch tragen wie eine eigene Familie oder eine heimatliche Nachbarschaft.

Hinzukommt ich nicht hier zu Hause bin und ich mich keinster Weise ausreichend in Berlin oder auch in Moabit auskenne, um diese Situation zu stemmen. Das ich nach wie vor meinen Lebensmittelpunkt 600km westlich von hier habe und vom allen Menschen und Orten, die ich zum Leben brauche, wie Luft zum Atmen, seit allerspätestens 2012 komplett abgeschnitten bin.

Als ob ich in Fern Asien im Knast gelandet wäre.

Ich beobachte bei allem Menschen in vergleichbaren Medizinischen Notfällen eine extreme Unterstützung der Familie aber dazu trotzdem belastende seelische Situationen und Erlebnisse.

Menschen die mich aus meiner Zeit in Bochum und aus meiner Zeit in Aschaffenburg kennen sind zutiefst schockiert über meine Lebenssituation hier.

Und dennoch erlebe ich sehr oft in Gesprächen hier, das ich für all diese Dinge noch Vorwürfe, Kritik und sowas ... oder eben halb gut gemeinte aber gedankenlos dahin gelaberte Worthülsen nach dem Motto Ratschläge sind auch Schläge zu hören bekomme... die inhaltlich aber Formulierungen enthalten die als Trigger einen massiven Flashback einer Posttraumatischen Belastungslastungsstörung auslösen.

Situationen, die klinisch erfahrene hochkarätige Fachkräfte mit Jahrzehnten Erfahrung und genauso Ärzte an ihre Grenzen bringen, dafür wurde ich in den letzten Jahren und speziell letzten Monaten massiv kritisiert, angegriffen, verstoßen, ausgegrenzt und von "Freunden", die abwendeten einfach monatelang mir selbst überlassen, oder das ich mich zum Selbstschutz vor übermässig anstregenden und gefährlichen Kontakten zurück ziehen musste, wo ich praktische, menschliche und Seelischen Beistand dringend nötig gehabt hätte.

In vielen Situation der letzten Zeit erlebe ich in alle Richtungen völlig unberechenbare Situationen,

die krassen bei Arzterminen und ähnlichem bei denen extreme Angst, Ohnmacht, Verzweifelung, und extreme körperliche Reaktionen auslösen dann wenn alle Stricke reissen auch Wut. Alles völlig normale Symptome einer Traumatisierung, die im Alltagsleben aber sehr oft als verwerfliches Fehlverhalten abgehandelt wird.

Und dann wieder unerwartete Situationen von Unterstützung die mich völlig verblüffen, die dann oft aber punktuell sind, und keine sicherheit für mehr als eine woche oder gar mehr als einen Monat bieten. Und aus gründenl, die ich fast immer sehr verstehe, nachvollziehen kann aber eben meine Not hoch halten...

.... so das es sägezahnkurve der verschlechterung meiner Gesundheit und Situation gibt, mit extremer Panik ums nackte Überleben begleitet bin hin zu Situationen bei denen allein der körperliche und Seelisch Stress dann zu einem emotionalen und konitiven Totalcrash führt.

In 1 von 10 Fällen bekommt man das auch imposant ausserhalb dieser Wände mit.

ich habe seit der Entlassung aus dem Krankenhaus um 04.01. diesen Jahres knapp 20 Kilogramm Gewicht verloren und das ist - wer meinen Körper kennt - kein Körperfett gewesen, sondern Muskelmasse. Durch die körperliche (!) Beanspruchung in meiner Situation. Bis hin zum Gluteus Maximus ... dem Muskel der unseren Vorfahren vor zig Millionen von Jahren in Afrika den aufrechten Gang als homo erectus ermöglichte. Der Muskel im Arsch!

Diesen Muskel braucht man für den aufrechten Gang. Und der ist mir seit Juni 2017 nicht mehr möglich. Jetzt ist April 2018.

Das ist der Hintergrund für so manches was man von mir zu lesen oder zu hören bekommt.

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